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Lange ist's her...

2/12/2015

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...,dass ich das letzte mal was auf diesem Blog veröffentlicht habe. Meine weltwärts Jahr habe ich im August erfolgreich abgeschlossen ich habe viele Erfahrung gesammelt und ein zweites Zuhause mit jeder Menge Freunde gefunden, sodass ich nach 3 Monaten in Deutschland wieder nach Costa Rica zurückgekehrt bin, um noch etwas Zeit hier zu verbringen. Ich denke, dass ich abermals wenig Zeit finden werde diesen Blog zu führen. Zu spannend und schön ist doch das real Leben außerhalb des Internets.
Alle die genauso beeindruckt von der costaricanischen Tierwelt sind wie lade ich herzlich dazu ein meiner Tumblr-Seite  http://crwildlifephotography.tumblr.com zu folgen, auf der ich gelegentlich Bilder hochlade!
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Brüllaffen im Ecocentro Danaus

19/10/2014

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Maleku

7/10/2014

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Die Malekus bilden mit ca. 650 Mitgliedern das kleinste der 24 indigenen Völker Costa Ricas, gehören aber zu den 4 der 24, die ihre Kultur wahren. 
Etwa eine Stunde nördlich von La Fortuna, liegt das Reservat, genannt Guatuso, indem die Maleku in 3 Dörfern oder ,,Palenques" leben und zwar in normalen Häusern, mit Strom und Smartphones, also stellt euch das bloß nicht wie ein ,,wildwest-Indianerdorf" vor. 
Wie gesagt wahren die Maleku dennoch ihre Kultur und zwar vor allem dadurch, dass die Kinder in der Schule Maleku haika (die Maleku Sprache) lernen, und viele Maleku traditionelle Kunstgegenstände, wie Masken und Trommel anfertigen, außerdem wird die Kultur auch für Touristen durch sogenannte Kulturfestivals greifbar gemacht.Genau zu so einem Kulturfestival hat uns(mich und die anderen Freiwilligen) Jaguar (ein Maleku, der im Ecocentro Danaus arbeitet, und mit dem ich viel zusammenarbeite) eingeladenen, so waren wir auch etwas näher am Geschehen als andere Touristen, zum Beispiel besuchten wir spontan den Geburtstag von Jaguars 2jähriger Nichte und uns wurde promt Reis mit Hühnchen und ein Stück von der Geburtstagstorte angeboten, was wirklich sehr gastfreundlich war, da wir die Party mit 7 Leuten ,,stürmten". Außerdem verwandelten wir für 2 Tage das Haus von Jaguars Mutter in ein Matratzenlager, also an dieser Stelle einen großen Dank an Jaguar und seine Familie, den das Maß an Gastfreundschaft, dass wir gezeigt bekamen, ging sehr weit über das selbstverständliche hinaus! 

Nun zum Kulturfestival: 
Hier zeigen die Maleku in teils traditionellen Wettkämpfen ihr können, so zum Beispiel beim Bogenschießen, dem Chicha-Wetttrinken oder dem Echsenfangen, dazu sollte man Wissen, dass die Echsen hoch in den Bäumen sitzen und ab und an auf den Tisch kommen, denn auch das gehört zur Kultur der Maleku!

Wenn ich schon so viel zu den Maleku schreiben kann ich euch auch noch das Projekt einer Amerikanerin vorstellen, die Geld dafür sammelt Bibliotheken in den Schulen der Maleku einzurichten:http://www.gofundme.com/maleku_library


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Ostional

22/9/2014

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Unser Wochenendtrip nach Ostional führte mich einmal um den Largo Arenal nach Tilarán, von dort aus weiter nach Cañas und dann über Liberia Nicoya (wo wir die Nacht verbrachten) und Nosara schließlich nach Ostional, zusammengefasst also eine lange lange Busfahrt. 
Belohnt wurde die Fahrt letzenendes durch den fast menschenleeren Strand und den Pazifische Ozean. 
Nachts sahen wir insgesamt 2 Bastardschildkröten bei der Eiablage im schwarzen Sand, leider verpassten wir die meist bei Neumond stattfindende ,,Arribada", die Ankunft tausender Meeresschildkröten zur Eiablage.
Unser Rückweg führte uns über San Ramon, wo wir die Nacht verbringen mussten nach La Fortuna, wo ich am Montagmorgen fast pünktlich zur Arbeit zurückkam.
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Über meinen Arbeitsalltag

16/9/2014

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Mittlerweile arbeite ich seit fast 2 Wochen im Ecocentro Danaus und dadurch ist mein Arbeitstag nun schon etwas routinierter, er beginnt um 8 Uhr im Mariposario, wo ich zusammen mit Jaguar bei der Schmetterlingsaufzucht arbeite, das heißt konkret Schmetterlingseier einsammeln, damit sie nicht einem Parasit zum Opfer fallen, Raupen mit den passenden Futterpflanzen versorgen, , und geschlüpfte Schmetterlinge in die Freiheit zu entlassen, aber auch Beete und Wege anlegen. Danach entweder um 11 oder nach der Mittagspause um 13 Uhr arbeite ich im Vivero, bei der Baumschule für einheimische Bäume. 
Um 15 Uhr endet mein Arbeitstag und meistens verbringe ich dann noch Zeit mit Jaguar oder der anderen Angestellten des Ecocentros.
Einer der herausstechenden Arbeitstage war der 12.09, denn an diesem Freitag fand das Umweltbildungsprogramm, mit den Schülern aus El Tangue statt. Die Kinder lernten viel über die Flora und Fauna ihres Landes, sowie über die Indigenen Maleku und außerdem über den Umweltverband ,,Bandera Azul", dessen Flagge auf dem Foto unten links gehisst wird.
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3 Tage ohne fließendes Wasser

14/9/2014

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Bild
Am 14.09 regnete es so stark und so lange, dass der Fluss so sehr anschwoll, dass er die Kraft besaß die Brücke aus den Angels zu heben. Diese Wassermassen waren natürlich auch zu viel für die Wasserleitungen, sodass wir am Freitag morgen erstmal Wasser bei einer nahegelegenen Kuhweide holen mussten, dass zum Glück auch trinkbar war, der selbe provisorisch installierte Gartenschlauch auf der Weide diente dann abends auch als Dusche im Freien. Am nächsten Tag lieferte die für die Wasserleitung zuständige Firma auch zusätzlich einen großen Behälter mit Wasser, so dass es zwar ungewohnt war ohne fließendes Wasser, aber nicht wirklich schlimm und am nächsten Tag plätscherte es auch schon wieder munter aus dem Hahn.
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Ein kleines Resumee 

4/9/2014

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Vor fast 4 Wochen, am 10. August hob unser Flieger in Berlin ab und nach einem Stopp in Amsterdam 
landeten wir in Panama City. Einen Tag später ging unsere Reise auch schon weiter nach Changuinola 
und von dortaus an die Grenze das Nationalparks ,,La Amistad”, wo wir für knapp 5 Tage ein anderes
 F.A.W.N.-,,weltwärts” Projekt,  bei den Indigenen Nasos besuchten. Die Tage  mitten im  Regenwald bei den Nasos kann ich nur sehr schwer in Worte fassen, es war sehr beeindruckend eine komplett andere Lebensweise, ohne Strom und Internet, kennenzulernen und zu merken, dass der Verzicht
 daraufmöglich ist. Die Zeit bei den Nasos war auch deshalb so intensiv und schön, weil sie uns 
mit einer unglaublichen Herzlichkeit begegneten und uns sofort an ihrem Leben teilhaben ließen 
und uns außerdem sehr viel über die Pflanzen des Regenwaldes erklärten und zeigten, welche 
Heilpflanzen es gibt. 

Nach einer abenteuerlichen Floßfahrt ging es zurück in ,,Zivilisation” und wir überquerten die Grenze

 nach Costa Rica und unsere Reise setzte fort, zur Selva Bananito Lodge, wo es ein weiteres ,,weltwärts”-Projekt, zum Nachweis der Jaguarpopulation und zum Schutz des Regenwaldes gibt. 

Auf unseren Aufenthalt dort folgten zwei Aufenthalte in San José, die der Visabeschaffung dienten und 

ein Aufenthalt im Arenal Ecozoo, wo wir die wichtigsten und giftigsten Schlangenarten von angesicht  zu angesicht kennenlernten und zudem sehr viel über ihre Erkennungsmerkmale erfuhren. 

Schließlich lernte ich auch mein Projekt, das Ecocentro Danaus kennen, wo ich von allen sehr herzlich  empfangen wurde und mich deshalb von Anfang an sehr wohl fühlte. 

Heute geht gerade mein erster Arbeitstag zu Ende und ich habe schon jetzt sehr viel über die hier 

lebenden Tierarten, vorallem über die Schmetterlingsarten erfahren, und auch die Kamerafalle ist
 schon  positioniert.

Alles in allem waren diese 4 Woche wahrscheinlich die eindrucksreichsten, die ich je hatte. Ich habe

 schon viel über den Regenwald und seine Bewohner gelernt und auch mein Spanisch verbessert
 sich jeden Tag. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage und die Erfahrungen, die diese mit 
sich bringen  werden. 

 

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Arenal Ecozoo

30/8/2014

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Vom 24.-27.08 verbrachten wir unsere letzten Seminartage im Arenal EcoZoo (arenalecozoo.com), wo wir die wichtigsten Fakten über die 137 Schlangenarten Costa Ricas und insbesondere über die 22 giftigen Schlangenarten erfuhren. So lernte wir beispielsweise echte (giftige) und unechte Korallenschlangen zu unterscheiden und sahen die giftigsten Schlangenarten, wie die Bushmaster, die Lanzenotter, die Eyelashviper, die Klapperschlange und die Springlanzenotter hautnah. Dadurch konnten letzte Mythen beseitigt und durch echte Erfahrungen über die Verhaltensweisen dieser Schlangen ersetzt werden. 
Neben dem Seminar durfte natürlich ein typischen Touristenfoto mit einer Python um den Hals nicht fehlen :D
Außer den verschiedenen Schlangenarten bekamen wir auch verschiedene Echsen,  Frosch- und Schlangenarten gezeigt, außerdem klärten den Unterschied zwischen Kaiman und Krokodil.
Besonders die Froscharten haben durch ihr unwirkliches Erscheinungsbild (beispielsweise der durchsichtige Glasfrosch) mein Interesse geweckt. 
Da wir ins unmittelbarer Nähe den Nationalparks Volcan Arenal befanden, durfte natürliche in Besuch dort auch nicht fehlen!
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Puerto Viejo

16/8/2014

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Nach unserem Aufenthalt im Dorf der Nasos und dem leicht abenteuerlichen Grenzübergang in Sixaola fuhren wir mit dem Bus nach Puerto Viejo an der costaricanischen Karibikküste. 
das Flair und die Karibische See weckten unwillkürlich ein Urlaubsfeeling, dennoch ging es am folgenden Tag weiter nach Bananito, um dort ein weiteres weltwärts-Freiwilligen Projekt zu besuchen.
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Mitten im Regenwald bei den indigenen Nasos

15/8/2014

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Unser Besuch bei den Nasos ist schwer in Worte zu fassen, wir haben dort eine Art zu Leben kennengelernt, die kaum unterschiedlicher von der uns bekannten sein könnte. Ein Leben ohne Strom und ohne Fenster, ohne Mauer und ohne Straßen geschweigedenn Autos, ein Leben fern ab von urbanem Lärm. 
Dank der unglaublichen Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Nasos hatten wir das Glück für ein paar Tage diese Art zu leben kennenlernen zu dürfen und uns sogar als Teil des Dorfes zu fühlen.
Wir badeten unter anderem im nahegelegenen Fluss Teribe und spielten Fußball in der prallen Sonne.
Neben dem Dorfleben lernten wir zudem viel über die Flora und Fauna des, das Dorf umgebenden, Regenwaldes, über die Herstellung von Kakao und den Bau der traditionellen Dächer.
Wenn ihr noch mehr über das weltwärts-Projekt im Nasodorf und das Leben dort erfahren wollt empfehle ich euch den Blog einer Freiwilligen, die dort das nächste Jahr verbringen wird: js-panama-blog.weebly.com
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